Elektroherd Test – Mehr Spaß am Kochen mit dem richtigen E-Herd

Kochen mit ElektroherdWie lange kann man an einer Küche ohne Elektroherd seine Freude haben? Naja, spätestens bis dann, wenn der (Heiß)Hunger auf eine knusprige Pizza, einen lecker duftenden Kuchen oder einen pikanten Braten ins Unermessliche steigt!

Natürlich kann man sich vorübergehend mit einer freistehenden Kochplatte und einem Mini-Ofen bei Laune halten… Diese Kleingeräte können in puncto Effizienz jedoch meistens nicht mit den größeren Modellen, sprich Elektroherden mithalten.

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Ein Herd ist halt eben ein „Rundumpaket“ für alle Fans des Kochen, Backen und Garens. Daher sollte man sich mit dem Thema Einbauherd, bzw. Standherd früher oder später mal ein wenig näher beschäftigen. Lieber ein klassisches Modell mit Ceranfeld oder doch lieber einen top-modernen Induktionsherd? Und was muss ich allgemein beim Thema Elektroherd beachten? Dazu geben wir Ihnen doch gerne ein paar Informationen…

Egal ob Sie nur ein paar Eier kochen oder gleich ein exquisites 5 Gang-Menü zaubern wollen: Ein E-Herd muss her und zwar einer, mit hoher Effizienz! Auf so manchen technischen Schnickschnack und ein tolles Äußeres kann man zur Not noch verzichten, aber (Heiz)Leistung muss sein!

Wer über kein sonderlich großes Budget verfügt, wird sicherlich im Bezug auf Design und Funktionen ein paar Abstriche machen müssen. Dennoch gibt es Elektroherde, die über alle notwendigen Standards verfügen und auch bei einem nur recht kleinen Geldbeutel erschwinglich sind. Jeder Herd sollte – ganz klar! – über 4 Kochplatten mit unterschiedlicher Größe und einen Backofen verfügen. So weit, so gut.

Schnellaufheizung mit Schott..

Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich heutzutage Modelle mit Glaskeramik-Kochfeldern, allem voran der Marke Schott. Die Firma Schott begann ihre Produktion von Kochfeldern aus Glaskeramik bereits im Jahre 1973. Seitdem hat sich ihre Marke Ceran zu einem weltweiten Marktführer im Bereich Kochplatten aus Glaskeramik gemausert.

Wem ist der Begriff Ceranfeld heutzutage noch unbekannt? Beliebt sind Kochfelder aus Ceran im Übrigen deshalb, weil sie eine porenfreie Oberfläche und eine hohe Wärmedurchlässigkeit haben. Zudem erlauben sie praktisch keinerlei Wärmeausdehnung. Die Hitze vom Kochfeld geht durch die Glaskeramik direkt – und fast ganz ohne Verlust – in das Kochgefäß über. Auch gehören die Ceranfelder zu den „Schnellaufheizern“ unter den Kochplatten, wohingegen elektrische Kochplatten in der Regel länger benötigen.

Glaskeramik-Kochfelder

Was muss ich beim Kauf eines Elektroherds beachten?

Zunächst einmal, sollte die Größe stimmen und damit meinen wir nicht nur die Breite. Auch Kochfeldgröße und Backofeninnenvolumen sollten den ganz persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Wer häufig sehr große Töpfe oder Bräter benutzt, sollte vielleicht direkt auf ein Gerät mit separat zuschaltbarer Bräter- und Zweikreiszone zurückgreifen.

Jeder Elektroherd kommt mit unterschiedlich vielen Heizfunktionen, z.B. der klassischen Ober- und Unterhitze. Dabei wird der Innenraum des Backofens durch an der Decke und am Boden angebrachte Heizspiralen erwärmt. Kann man die Decke oder den Boden auch nur separat zum heizen bringen, spricht man von Oberhitze und Unterhitze als getrennte Begriffe.

An besonders großer Beliebtheit erfreut sich die sogenannte Umluftfunktion. Dabei wird die erzeugte Wärme durch einen Ventilator schnell und gleichmäßig im Backofeninnenraum verteilt. So kann praktischerweise parallel auf zwei Ebenen „gebrutzelt“ werden und weniger lange dauern tut es auch noch.

Die sogenannte Heißluftfunktion ist der Umluftfunktion recht ähnlich. Auch hier verteilt ein Ventilator gleichmäßig Wärme ins Backofeninnere, nur mit dem Unterschied, dass um diesen Ventilator noch

Neuere und etwas teurere Geräte haben – mal abgesehen von vielen Heizfunktionen und Extras wie Auftaufunktion, Teleskopauszug, Kindersicherung, Restwärmeanzeige etc.- auch noch eine Selbstreinigungsfunktion mit im Angebot. Ein Herd, der sich selbst schrubbt? Nein, ganz so ist es nicht. Bei dieser Art der Reinigung wird der Backofen auf bis zu 600 Grad erhitzt. Dadurch wird Schmutz karbonisiert und fällt – anstatt einfach nur als Kruste auf der Beschichtung zu kleben – oft von ganz alleine ab.

Falls nicht, muss ein wenig manuell nachgeholfen werden, aber den größten Teil hat in der Tat die Selbstreinigungsfunktion bereits für Sie erledigt.ein Ringheizkörper angebracht ist. Diese Konstruktion sorgt für eine noch gleichmäßigere Wärmeverteilung, verhindert Geschmacksübertragung weitestgehend und vorheizen braucht man seinen Backofen damit auch nicht mehr. Abgesehen von den bereits genannten Funktionen können manche Einbauherde, Standherde & Co. noch mit zusätzlichen Grill-Funktionen aufwarten, wie z.B. einer Intensiv-Grill-Funktion oder Infrarot-Grill-Funktion. So schmeckt es wie vom Grill – kommt aber aus dem Backofen. Raffiniert!

Ein Traum für „Energie-Sparfüchse“…

Energie sparen

Wer seinen Stromverbrauch gerne drosseln möchte oder aus Budgetgründen muss, sollte allem voran auf die ausgewiesene Energieeffizienzklasse achten. A++ ist die beste, bzw. energieeffizienteste Klasse, die man auf dem Markt bekommen kann und G die schlechteste. Muss es denn ein A++ sein? Nein, nicht unbedingt. Auch bei z.B. Energieeffizienzklasse A sparen sie noch regelmäßig viel Energie ein. Beachten Sie in dieser Hinsicht, dass Geräte mit besserer Energieeffizienzklasse auch gleich (viel) teurer in der Anschaffung sind.

Was genau versteht man unter einem Induktionsherd?

Ein Induktionsherd arbeitet mit elektromagnetischen Wechselfeldern. Diese leiten die generierte Energie direkt in den Boden des Topfes, wo sie dann in Wärme umgewandelt wird. Die Hitze bleibt dabei jedoch nicht nur am Boden, sondern steigt auch in die Innenwände des Kochgefäßes hoch. Deswegen und aufgrund der sehr kurzen Reaktionszeit werden Speisen noch schneller als sonst üblich erhitzt. Der Energieverlust durch Strahlung und Konvektion ist bei einem Induktionsherd im Gegensatz zu einem herkömmlichen Elektroherd wesentlich geringer.

Da die Kochplatten sich bei so einem Herd nicht aufheizen, kann auch gerne mal beim Kochen etwas daneben gehen. Eingebranntes und Verbrennungsgerüche in der Luft gleich Fehlanzeige! Jedoch funktioniert ein solcher Herd aufgrund der Magnetstrahlen leider nicht mit herkömmlichem Kochgeschirr. Daher muss man sich vor der Nutzung eines Induktionsherds erst mit einem Set ferromagnetischer Kochtöpfe ausstatten. Leider kann es bei einem Induktionsherd hier und da mal zu einem Brummen oder einem Zischen vom Lüfter kommen. Wen dies nicht weiter stört, kann dieser Herdvariante durchaus eine Chance geben…

Es ist nicht alles Gold, was glänzt…

Kochen mit SpassEin billiger Elektroherd ist nicht gleich schlecht – ein teurer Elektroherd nicht automatisch gut! Da ein Einbauherd oder Standherd eine doch recht teure Anschaffung sein kann, sollten Sie vorab Informationen und Kundenmeinungen über Ihr Lieblingsmodell einholen.

Ist die Bedienerfreundlichkeit gut? Der Herd leicht zu reinigen und zu pflegen? Gelingen Kuchen, Pizzas & Co., so wie sie sein sollten? Bietet mein neuer Herd genug Raum für Töpfe, Garpfannen, Bräter etc.? Werden Heizleistung und Aufheizungsphase von Kunden als positiv eingestuft? Und wie schaut es allgemein mit der Langlebigkeit aus? Auf diese und noch viele andere Fragen gibt es im Zuge von Produktbewertungen meistens eine Antwort. Sorgen Sie dafür, dass Ihr nächster Elektroherd eine ganz „heiße Sache“ wird!

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